Persönlichen Weiterentwicklung Chrissi Münch

10 DINGE, DIE ICH WÄHREND MEINER PERSÖNLICHEN WEITERENTWICKLUNG GELERNT HABE

Seit über 8 Jahren beschäftige ich mich aktiv mit meiner persönlichen Weiterentwicklung und habe viel gelernt. Auf der Suche nach meiner Berufung gab es viele Ups and Downs. Hier kannst du mehr über mich persönlich erfahren.

Gerade in den herausforderndsten Momenten meines Lebens habe ich die wichtigsten Lektionen gelernt. In diesem Artikel habe ich für dich die 10 Lektionen zusammengefasst, die ich gern schon früher gekannt hätte, und hoffe sie helfen dir bei deiner eigenen Reise.

1. JEDER HAT SORGEN, ÄNGSTE UND SELBSTZWEIFEL

Das soll nicht negativ klingen, aber ich erinnere mich gut daran, wie oft ich mich während meiner persönlichen Weiterentwicklung einsam gefühlt habe. Einsam in dem Sinne, dass es schien, als sei ich die Einzige, die sich Sorgen macht, sich quält, sich fühlt, als ob im Kopf ein völliges Chaos herrscht und nicht weiß, was sie als Nächstes tun soll. Aber die Wahrheit ist, dass wir alle die gleichen Sorgen, Ängste und Zweifel haben. Doch es sind am Ende die Menschen, die trotz ihrer Zweifel weiter machen, die ein Leben nach ihren eigenen Vorstellungen erschaffen.

Wenn du dich einsam und allein mit deinen Ängsten und Sorgen fühlst, dann sage ich dir, dem ist nicht so. Du bist nicht allein. Ich weiß ganz genau wie es sich anfühlt. Anstatt deine Angst als einen Störfaktor wahrzunehmen, gib ihr mal eine feste Umarmung, hake sie ein, und sag zu dir: “Komm wir schaffen das. Wir gehen jetzt einfach den nächsten kleinen Babystep. Zusammen.”

2. DU BIST JETZT SCHON GUT GENUG

Hast du schon einmal gedacht: “Ich kann nur [mein Unternehmen gründen, als Freiberufler arbeiten, dieses Projekt übernehmen, eine neue Karriere starten, mich für diese Position bewerben], wenn ich [mehr weiß, mehr Fähigkeiten, mehr Erfahrung, mehr Geld usw. habe]? Auf der Suche nach der eigenen Berufung ist das eine der gängigsten Ausreden, die unser Gehirn vorschiebt, um nicht ins Handeln zu kommen. Denn solange du noch etwas brauchst, bevor du starten kannst, musst du auch noch nicht raus aus deiner Komfortzone. Ganz schön clever von unserem Gehirn. Vor allem wir Frauen fühlen uns oft noch nicht gut genug in Bezug auf unsere Stärken und Fähigkeiten. Doch die Wahrheit ist, wenn du etwas Neues tust, egal was, kannst du zu Beginn schlicht und ergreifend noch nicht alle Antworten kennen oder dich völlig bereit fühlen. Schließlich hast du es ja noch nie gemacht. Erst durch das Handeln, gewinnst du mit jedem Schritt Erfahrung und Selbstsicherheit.

Persönlichen Weiterentwicklung Chrissi Muench

Hier sind Gesprächsschnipsel, von mir und zwei männlichen Freunden über das Thema “nicht wissen, ob man das Zeug dazu hat”, wenn man eine neue Chance annimmt:

“Zu Beginn eines Projekts weiß ich nie wirklich, was ich genau tun werde, aber ich fange einfach an, sehe, was nötig ist, und finde die Lösung während des Projekts heraus.” Er arbeitet als Berater und sein Tagessatz beträgt 1.250€.

“Auch bei Pilotprojekten berechnen wir immer den vollen Preis. Dann tun wir natürlich unser Bestes, um Spitzenleistungen zu erbringen.” Dieser Freund ist CEO eines Multimillionen-Euro-Unternehmens.

Zusammengefasst: Du musst nicht alle Antworten kennen, bevor du loslegst. Das ist sogar buchstäblich unmöglich, wenn du etwas Neues beginnst! Sich nicht gut genug zu fühlen, ist eine Ausrede, da wir Angst haben, Fehler zu machen. Konzentriere dich auf all das, was bereits in dir steckt. Visualisiere all die Erfolge, die du in deinem Leben bereits gemacht hast. Traue dich, gehe den ersten Schritt, du hast jetzt schon alles, was du brauchst. Erlaube dir, auf dem Weg zum Ziel zu lernen.

3. WENN DU ZWEIFELST ODER ANGST HAST, STELLE DIR ANDERE FRAGEN

Hier kommt eines meiner Lieblingswerkzeuge der persönlichen Weiterentwicklung, auf das ich immer zurückgreife, wenn sich in mir Ängste, Sorgen oder Zweifel ausbreiten oder ich feststecke. Es ist so einfach und so wirkungsvoll!

Unser Gehirn ist wie eine große Suchmaschine und funktioniert ziemlich genau wie Google. Was auch immer du dich fragst, dein Gehirn wird sein Bestes tun, um eine Antwort für dich zu finden. Lass das für eine Sekunde wirken – denn es bedeutet, wenn du dein Gehirn fragst, ‘warum tue ich immer das Falsche’ oder ‘warum halte ich mich nie an meine Sportroutine oder ‘warum schaffe ich es einfach nicht’ – wird dein Gehirn für dich nach einer Antwort suchen.

Das bedeutet, wir ziehen uns selbst in eine Negativspirale, wenn wir uns negative Fragen stellen. Aber die guten Neuigkeiten sind, dass es umgekehrt genauso funktioniert und du dein Gehirn für dich nutzen kannst, um auf die Suche nach bestärkenden, motivierenden Antworten zu gehen.

Hier sind ein paar kraftvolle, positive Fragen, die ich mir immer dann stelle, wenn ich das Gefühl habe, dass ich eine neue Perspektive brauche oder mich selbst besser verstehen möchte:

“Was würde mein best self tun?”

“Was könnte eine einfachere Lösung dafür sein?”

“Wen kenne ich, der weiss, wie man das macht?”

“Was möchte ich jetzt wirklich tun?”

“Was stört mich und wie kann ich es ändern?”

Immer, wenn ich mir diese Art von Fragen stelle, spüre ich buchstäblich, wie meine innere Weisheit aus mir herausströmt. Das klingt vielleicht zu einfach, aber die Wahrheit ist, dass wir wirklich alles, was wir brauchen, in uns tragen – auch die Antworten auf unsere Fragen. Achte einfach nur darauf, dass du positiv formulierte Fragen stellst!

4. WENN DU ZWEIFELST ODER DIR SORGEN MACHST, KONZENTRIERE DICH AUF DIE NÄCHSTE SACHE, DIE DU ZU TUN HAST

Die einschüchterndste Macht ist unser Verstand, vor allem, wenn wir uns Sorgen machen oder ängstlich sind. Wir können uns in Gedankenspiralen verlieren, die uns nur noch mehr nach unten ziehen. Mein Gegenmittel gegen das Gefühl, festgefahren, beunruhigt oder überwältigt zu sein, ist, in Aktion zu treten.

Ich konzentriere mich auf die nächste Sache auf meiner To-Do-Liste oder wähle eine Sache aus, zu der ich mich jetzt in der Lage fühle, und erledige sie.

Denn das Schöne daran, voll konzentriert zu sein, ist, dass sich der Geist beruhigt. Wenn ich mich ganz auf eine Aufgabe konzentriere, kann ich mich einfach nicht gleichzeitig auf meine Sorgen konzentrieren. Zudem scheinen meine Sorgen oder Zweifel immer kleiner zu sein, wenn ich ein paar Stunden von ihnen entfernt war.

5. STELL DICH VOR DEN SPIEGEL UND SAG DIR NETTE DINGE

Das mag sich seltsam anhören – und lass mir dir sagen, dass es sich anfangs auch seltsam anfühlt – aber ein positives Selbstgespräch im Spiegel ist eine großartige Möglichkeit, deinen emotionalen Zustand sofort zu verändern. Außerdem dient es als Gegengewicht zu all den negativen Dingen, die uns vielleicht unsere innere Stimme unbewusst mitteilt.

Jeden Tag sage ich mir vor dem Spiegel einige ermutigende Worte. Je nachdem, wie mein Tag aussieht, sage ich vielleicht: “Chrissi, du wirst das großartig machen! Du wirst einen tollen Workshop geben, mit voller Klarheit sprechen und deine Zeit mit den wundervollen Menschen um dich herum genießen”.

Im Grunde bereite ich mich mit positiven Affirmationen vor, und das hebt sofort meine Stimmung und beruhigt mich. Mit sich selbst in der dritten Person zu sprechen, verstärkt die Wirkung noch zusätzlich.

6. SEI GEDULDIG UND GENIESSE DEN AUGENBLICK, ES WIRD SICH ALLES FÜGEN

JA! OMG, ich wünschte, ich hätte das früher geglaubt! Ich habe SO viel Zeit damit verbracht, mir Sorgen zu machen. Lange war ich besorgt, dass ich nie eine Arbeit finden werde, die ich wirklich liebe. Ich habe mir Gedanken darüber gemacht, dass ich jetzt schon weiter sein sollte und dass ich nicht das Zeug dazu habe meinen eigenen Weg zu finden. Diese Sorgen und Ängste haben mich wertvolle Momente und Freude in der Gegenwart gekostet. Wenn ich zurückblicke, hat mich jeder Schritt meiner Reise, alle wahrgenommenen Umwege, SO viel gelehrt.

Persönlichen Weiterentwicklung Chrissi Muench

All die Fähigkeiten, die ich auf meinem Weg gelernt habe zusammen mit all den Erfahrungen, die ich gemacht habe, haben mich erst dazu befähigt, mein eigenes Coaching Unternehmen aufzubauen und Menschen in ihrer persönlichen Weiterentwicklung zu unterstützen. Erst all meine Umwege erlauben mir es jetzt Menschen dabei zu helfen ihre eigenen Berufung zu finden, weil ich ganz genau verstehe, wie es sich anfühlt, wenn man sucht. Was kannst du hier für dich mitnehmen? Habe Geduld und bleibe in der Handlung. Solange du dich darauf einlässt, neue Erfahrungen zu machen und zu lernen, wird keine Zeit verloren gehen – niemals. Wenn du zurückblickst, werden sich alle Punkte verbinden. Deshalb blicke nach vorne, glaube an diese Wahrheit und genieße den Augenblick.

7. FÜHLE ALLE DEINE EMOTIONEN UND DENKE DARÜBER NACH, WAS SIE DIR ZU SAGEN VERSUCHEN

All unsere Emotionen sind hier, um uns etwas zu sagen und um uns in eine Richtung zu weisen. Neugierde ist der Schlüssel, um die Weisheit, die auch in den negativen Emotionen verborgen liegt, zu entdecken. Halte dazu einen Moment inne und frage dich: “Hmm, interessant, warum hat mich das so gestört?” oder “Worüber genau mache ich mir hier Sorgen?”. Stelle dir Fragen und begegne deinen Emotionen mit echtem Interesse. So kannst du deine Gefühle als dein inneres Leitsystem nutzen und wirst dich selbst immer besser kennenlernen.

Um zu verstehen, wie das in der Praxis aussieht, möchte ich gerne eine persönliche Erfahrung mit euch teilen. Zu Beginn meiner Coaching-Karriere kontaktierte mich eine Frau für eine kostenlose Strategiesitzung. Sie war älter und erfolgreicher als ich. Während unseres Gesprächs fragte sie mich nach meiner Erfahrung und meiner Ausbildung – und ich wurde unsicher. Um ehrlich zu sein, war ich sogar ein wenig beleidigt. Hatte sie Zweifel an meinen Fähigkeiten? Habe ich ihr nicht gerade in unserem Gespräch gezeigt, dass ich ein großartiger Coach bin?

Nach dem Anruf fühlte ich mich nervös. Anstatt mich meiner Emotion auszuliefern, beschloss ich in mich selbst hineinzuhören. Warum fühle ich mich gerade nervös? Warum treffen mich ihre Fragen? Ist das nicht völlig legitim? Ich begann zu journalen und gestand mir ein, dass ich durch ihr Alter und ihren Erfolg eingeschüchtert war und ich an meinen Fähigkeiten zweifelte. Nach dieser Erkenntnis, fühlte ich mich bereits erleichtert.

Im nächsten Schritt tat ich, was ich immer tue, wenn mich eine neue Frage beschäftigte. Ich googlete. “Wie coache ich erfolgreiche Menschen” war meine Suche und nach 10 minütiger Recherche fühlte ich mich schon viel besser. Mit einer Strategie in der Tasche, fühlte ich mich bereit genug mit ihr zu arbeiten und daraus entstand eine wundervolle Coaching-Beziehung. Anmerkung: Ich fühlte mich nicht zu 100% bereit. Das fühle ich mich eigentlich nie. Übe dich darin, zu handeln, auch wenn du dich nicht 100% bereit fühlst und du wirst dir ein wundervolles Leben erschaffen.

8. SCHULTERN ZURÜCK UND GERADE STEHEN

So einfach und doch so effektiv. Indem du deine körperliche Haltung veränderst, nimmst du Einfluss auf deine Emotionen. Wenn du eine selbstbewusste Haltung einnimmst, wirst du automatisch anfangen dich sicherer zu fühlen. Dadurch beginnst du wiederum selbstbewusster zu denken und schließlich auch selbstbewusster zu handeln. Es ist ein sich selbstverstärkender Kreislauf und signalisiert deinem Gehirn, dass du dich in einem Zustand des Selbstvertrauens befindest.

Persönlichen Weiterentwicklung Chrissi Münch

Amy Cuddy hat einen großartigen TED-Vortrag zu diesem Thema gehalten. Dort erfährst du, wie du es “vortäuschen kannst, bis du es bist” und wie du dir durch eine “Power-Haltung” einen massiven Vorteil bei einem Job-Interview sichern kannst.

Am besten probierst du es gleich mal aus. Rolle deine Schultern nach hinten, strecke deine Brust heraus, stell dich gerade hin und nimm deine Hände in deine Taille. Mache das 2 Minuten lang und du wirst dich wie Wonder Woman fühlen!

9. NUTZE DEINE “SCHWÄCHEN” ZU DEINEM VORTEIL

Diese Lektion war für mich ein echter Game Changer! Einige unserer Schwächen sind wirklich versteckte Stärken, die wir zu unserem Vorteil nutzen können. Ich habe mich häufig über mich selbst geärgert, weil ich Fristen, die ich mir für meine eigene Ziele gesetzt hatte, nicht eingehalten habe. Daraus schlussfolgerte ich, dass ich über wenig Eigenmotivation verfüge und dies eine Schwäche von mir ist. Wow, wie negativ ich damals mit mir gesprochen habe.

Dies änderte sich nachdem ich Gretchen Rubin im Podcast von Tim Ferriss (Episode 290) zu Themen der persönlichen Weiterentwicklung zuhörte. Hierbei erfuhr ich, dass es vier verschiedene Persönlichkeitstypen gibt, und ich ein Pflichterfüller bin. Das bedeutet, dass ich sehr gut mit externen Deadlines arbeite – ich verpasse nie einen Termin bei einem Kunden, und ich bin zuverlässig, wenn es um Verpflichtungen geht, die ich anderen Menschen gegenüber habe. Deadlines, die ich nur gegenüber mir selbst setze, priorisiere ich häufig runter, weil externe Deadlines für mich einen höheren Stellenwert haben.

Durch Gretchen Rubin lernte ich diese Eigenschaft positiv zu formulieren. Anstatt zu sagen: “Ich habe eine niedrige Eigenmotivation”, begann ich umzudenken und sagte mir: “Ich arbeite gut mit externen Terminen”. Dann habe ich darüber nachgedacht, wie ich meine neu gefundene Stärke zu meinem Vorteil nutzen kann. Jetzt plane ich Workshops, die ich noch gar nicht ausgearbeitet habe, um ins Handeln zu kommen. Ich kommuniziere auf Social Media bereits, was ich in den nächsten Wochen vorhabe und ich treffe mich wöchentlich mit meiner Accountability-Partnerin, um unsere Ziele zu überprüfen. Dadurch hat sich ein enormes Momentum bei mir entwickelt und ich bleibe – angetrieben von den externen Commitments – im Handeln. Durch einen Perspektivwechsel wurde aus einer Schwäche eine Stärke.

Wie kannst du deine Schwächen in Stärken verwandeln? Schaue zunächst, was auf der anderen Seite deiner wahrgenommenen Schwäche steht. Wenn du dir zum Beispiel den Vorwurf machst, dass du von zu Hause schlecht arbeiten kannst, weil du immer anfängst zu putzen, dann überlege dir in welcher Arbeitsatmosphäre du deine beste Arbeit machst. Wechsel den Blickwinkel und entdecke deine verborgenen Stärken.

10. STREBE DANACH ZUFRIEDEN ZU SEIN

Manchmal können uns die Medien glauben machen, dass man um erfolgreich zu sein, 12 Stunden am Tag arbeiten, nie Urlaub nehmen, jedes Wochenende arbeiten, sich anstrengen und ununterbrochen schuften muss. Ich glaube zwar an harte Arbeit, aber alles im Leben dreht sich um Balance. Deshalb ist es genauso wichtig, sich zu entspannen und den Augenblick zu genießen, um neue Energie zu tanken. Während ich viel arbeite, um meine Lebensvision in die Tat umzusetzen, nehme ich mir auch Zeit, Freude an den kleinen Momenten zu finden.

Denn Glück findet man, wenn man in der Lage ist, sich voll und ganz an dem zu erfreuen, wo man gerade ist, während man das Gefühl hat, Teil von etwas Größerem zu sein, kontinuierlich in eine bessere Version von sich selbst hineinzuwachsen und auf etwas hinzuarbeiten, das man für sinnvoll hält. Wir brauchen beides. Wir sollten danach streben, zufrieden zu sein.

Das waren die zehn wichtigsten Lektionen meiner persönlichen Weiterentwicklung.

Was ist eine deiner wichtigsten Lektionen, die du auf deiner Reise gemacht hast? Verrate es mir in den Kommentaren. Ich bin schon so gespannt!

Und da es mein Ziel ist, dir dabei zu helfen, direkt ins Handeln zu kommen, lade ich dich zu einer Challenge ein:

Suche dir eine der 10 Lektionen aus, wende sie in den nächsten 7 Tagen in deinem eigenen Leben an – und schau, was passiert

Geh deinen Weg und lass dich nicht von deinen Zielen abbringen. Du hast alles in dir, was du brauchst, um ein außergewöhnliches Leben zu erschaffen.

Alles Liebe

Chrissi

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